Ich biete generell nach Vereinbarung Zeichenunterricht bei Gruppen für einen Stundenlohn von 20 Euro,

bei Einzelpersonen für einen Stundenlohn von 15 Euro an. Bei Gruppen gelten die Kosten natürlich

pro Gruppe und nicht pro Schüler, die 20 Euro pro Stunde werden also unter den Mitgliedern der Gruppe geteilt.

 

Im Bereich Erwachsenenbildung habe ich die meiste Erfahrung, gefolgt von Unterricht für Jugendliche ab 13 Jahren.

 

Im Zeicheninstitut Tübingen leite ich seit Oktober 2013 einen jeweils ein Semester dauernden Comic-Zeichenkurs.

Der Kurs ist für Studierende der Universität Tübingen kostenlos und gibt je 3 ECTS-Punkte (Schlüsselqualifikationspunkte)

in Form eines Scheins. Interessierte, die nicht studieren, wenden sich bitte an den Leiter des Zeicheninstituts.

Der Kurs findet unter dem Semester Montags von 17-19 Uhr im Zeicheninstitut (oberstes Stockwerk der Neuen Aula,

Geschwister-Scholl-Platz) statt. Der nächsten Kurse beginnt am 24. April 2017.

 

Einen Beitrag zum Comic-Zeichenkurs vom Campus TV Tübingen können Sie hier sehen:

Transcript des Videos:

 

[Eine Hand zeichnet ein Bild von zwei Personen an einem Tisch. Die Kamera zoomt heraus. Ein Raum mit in U-Form angeordneten Tischen, an denen Studenten sitzen. In der Mitte steht ein Tageslichtprojektor, im Hintergrund einige Staffeleien. Verschiedene Studierende werden bei der Arbeit gezeigt.]

Voiceover: Das Zeicheninstitut in der neuen Aula. Hier findet ein Zeichenkurs für Comics statt.

 

[Maike Gerstenkorn, schwarze Haare, Brille, grüner Pulli, erklärt etwas vor einem an die Wand hinter ihr projizierten Bild und am Tageslichtprojektor. Verschiedene Studenten werden gezeigt, während sie konzentriert zuhören.]

Voiceover: Den Kurs leitet Studentin Maike Gerstenkorn. Sie zeichnet selbst Comics und vermittelt ihr Wissen nun an die Kursteilnehmer. Der Kurs ist projektorientiert und beschäftigt sich vor allem mit der Vorbereitung eines Comics. Bevor die Teilnehmer ihre Stifte an den eigentlichen Comic setzen, führt Maike durch die einzelnen Schritte der Planung.

 

[Diverse Zeichnungen der Studenten werden gezeigt: Ein Superheld von vorne und von der Seite, eine Knochenhand, einige Hände, tanzende Menschen.]

Voiceover: Dazu gehört erst Entwürfe von eigenen Figuren und Orten zu zeichnen. Sie dienen als Vorlage. Nach dem Theorieteil geht es an eine praktische Übung. Maike gibt ein Motiv oder eine Geschichte vor. Die Studenten zeichnen das Ganze dann. Eine gemeinschaftliche, kreative Atmosphäre.

 

[Die Kursleiterin steht vor der Kamera.]

Maike Gerstenkorn: Es ist sehr schön mit anderen Leuten zusammen diese Comics zu machen, die einfach auch ihren Enthusiasmus und ihre eigenen Geschichten mitbringen und... Das ist eben die Sache: Jeder, der einen Comic zeichnet und eine Geschichte erfindet, bringt ja so ein Bisschen seine eigene Welt mit. Und das zu sehen macht mir sehr viel Spaß und den Leuten dabei auf dem Weg zu helfen, bei ihrer eigenen Geschichte.

 

[Skizzen von Comic-Seiten. Konzentriert arbeitende Studenten. Maike Gerstenkorn erklärt einem Studenten etwas, gestikuliert an ihrem Körper, um zu veranschaulichen.]

Voiceover: Nach der Übung arbeiten die Studenten weiter an ihren eigenen Comics. In sogenannten Panels, den Einzelbildern eines Comics, zeichnen sie ihre Geschichte vor. Brauchen sie Hilfe, steht Maike ihnen mit Ratschlägen zur Seite.

 

[Diverse Studenten stehen nacheinander vor der Kamera.]

Studentin mit Pferdeschwanz und schwarz-weißem Schal: Sie macht das sehr gut. Ich meine, sie hat selber Erfahrung, sie zeichnet selber Comics und ja, ich glaube eine bessere Qualifikation gibt's einfach nicht dafür.

Studentin mit offenen, braunen Haaren und rotem Rollkragenpulli: Ich find sie sehr sympathisch, persönlich. Ich find sie kompetent, sie ist neu.

Student mit kurzen, glatten Haaren und blauem Schal: Der Kurs ist verrückt, würd ich sagen. Es sind lustige Leute hier, gefällt mir.

Student mit kurzen, welligen Haaren, rotem Hemd und Jacke mit gelbem Kragen: Ich hab sehr viel Spaß dran, es ist relativ locker und man kriegt auch genügend Zeit, halt für sich zu arbeiten. Und es gibt am Anfang immer einen Theorieteil... und das ist für mich so ein idealer Aufbau.

 

[Die Studenten stehen rund um ein hölzernes Podest, auf dem die fertigen Werke liegen und unterhalten sich, zeigen auf die Bilder. Auf den Bildern sind tanzende Menschen, Hände und Pfoten]

Voiceover: Am Ende der Stunde besprechen die Studenten ihr Tageswerk gemeinsam mit Maike. Wer möchte, sucht sich ein Bild aus, das ihm gut gefällt und erklärt seine Auswahl. So erfahren die Studenten, was ihnen gut gelungen ist und erhalten Anregungen, was sie noch verbessern können.

 

[Die Kursleiterin steht wieder vor der Kamera.]

Maike Gerstenkorn: Feedback ist unglaublich wichtig, vor allem dann, wenn es um's Geschichtenerzählen geht. Weil es kann gut sein, dass man etwas in seinem Kopf hat, man möchte es nach draußen bringen, aber wenn man es dann auf's Papier gebracht hat, dann versteht man es nur selbst, aber nicht unbedingt derjenige, der es nachher liest. Davon abgesehen ist es natürlich immer gut, sich miteinander auszutauschen und es schafft natürlich auch eine viel bessere Atmosphäre.

 

[Die Person vom Anfang des Beitrags hat ihre Zeichnung beendet und blättert die Seite um. Auf der Rückseite ist ein Portrait der Ersteller des Beitrags, Tobias Schallmeier und Silke Seibold.]

 

Voiceover: Am Ende des Semesters entsteht so aus einer Idee ein fertiger Comic.